Rumänischer Landeskulturpreis „Romulus Vuia“ 2002 für die Ausstellung
„Hausgeschichten - Povestea Caselor“, deutsche Spuren in den Donauländern.

Hausgeschichten - Eine Reise durch Europa

Ausstellung

Eine Ausstellung zu gestalten die in 4 Sprachen und 12 unterschiedlichen Ausstellungsorten funktionieren, dabei Tausende Kilometer auf Reisen, Auf- und Abbauten unbeschadet überstehen sollte, das war die Aufgabe bei der Gestaltung der Ausstellung "Hausgeschichten" für das Donauschwäbische Zentralmuseum in Ulm. Gemeinsam mit der Architektin Isolde Oesterlein, Stuttgart und Guido Oesterlein, Tettnang, wurde ein System entwickelt das sich durch seine Funktionalität auszeichnete. In den angesteuerten Städten in Deutschland, Ungarn, Rumänien und Serbien zwischen 2002 und 2004 bewährte sich das Konzept. Für diese Ausstellung wurde der rumänische Landeskulturpreis Romulus Vuia 2002 verliehen.

4 Länder - 12 Ausstellungen - 3 Jahre.

Zu berücksichtigen war unter anderem, die Elemente der 12 Häuser möglichst unbeschadet zum Zielort zu bekommen. Eine leichte und kompakte Bauweise war daher maßgeblich. Der Aufbau wurde so geplant, dass alle eingesetzten Elemente für die jeweiligen Kuratoren und dem Personal vor Ort möglichst selbst erklärend und ohne große technische Ausrüstung zu bewerkstelligen war.

Die Integration der unterschiedlichsten Exponate als auch Sicherheitsaspekte galt es zu berücksichtigen. Im Außen, der Gegenwartsebene, wirkten die Fotografien von Martin Rosswog.
Im Inneren wurde die Geschichte des jeweiligen Hauses in Form von Faksimiles und 2-sprachiger Tafeln mit erläuterndem Text lebendig.

Donauschwäbisches Zentralmuseum

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